Erbrecht im queeren Kontext



Erbrecht und Vorsorge für queere Menschen – Informationsveranstaltung mit den Rechtsanwältinnen Leonie Lehrmann und Natascha Schupp
Im Rahmen des CSD Mainz lädt Schwuguntia e.V zu einer besonderen Informationsveranstaltung rund um das Thema Erbrecht und persönliche Vorsorge in die Bar jeder Sicht ein. Am Dienstag, den 02. Juni 2026, sprechen die Rechtsanwältinnen Leonie Lehrmann und Natascha Schupp aus Wackernheim (bei Mainz) über rechtliche Fragen, die insbesondere für queere Menschen eine wichtige Rolle spielen.
Auch wenn sich in den letzten Jahren vieles verbessert hat, bestehen im deutschen Erb- und Familienrecht weiterhin Situationen, in denen queere Lebensrealitäten nicht automatisch abgesichert sind. Was passiert, wenn Partner*innen nicht verheiratet sind? Wer darf im Ernstfall Entscheidungen treffen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass der eigene Wille rechtlich verbindlich festgehalten wird?
In ihrem Vortrag erläutern die beiden Rechtsanwältinnen für Erbrecht verständlich die wichtigsten Grundlagen zu Erbrecht, Testament, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Dabei gehen sie besonders auf typische Konstellationen in queeren Lebensgemeinschaften ein und zeigen auf, wie individuelle Vorsorge sinnvoll gestaltet werden kann.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Die Referentinnen geben erste Einschätzungen und praktische Hinweise, worauf bei der persönlichen Vorsorge geachtet werden sollte.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – egal ob alleinstehend, in Partnerschaft, mit Wahlfamilie oder klassischer Familienstruktur.
Termin: Dienstag, 02. Juni 2026
Ort: Bar jeder Sicht, Mainz
Referentinnen: Rechtsanwältinnen für Erbrecht Leonie Lehrmann und Natascha Schupp (Wackernheim)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kommt vorbei, informiert euch und sorgt rechtzeitig vor – für euch selbst und für die Menschen, die euch wichtig sind.